Vision Panel

Essen im Zug neu gedacht

Die Herausforderung

Die Mobilitätswende braucht nicht nur neue Technologien, sondern neue Erlebnisse. Damit Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen, muss Reisen begeistern: durch Räume, die inspirieren, beruhigen und verbinden. Wir verstehen uns als Partner dieser Wende und glauben, dass Design jeden Touchpoint des Bahnfahrens positiv prägen kann – funktional, ästhetisch, emotional. Das Bistro bietet großes Potenzial: bisher oft unterschätzt, kann es mit durchdachtem Design zum Aufenthaltsort werden, der Vorteile des Bahnreisens sichtbar macht und Probleme durch neue Technologien löst. Materialien, Farben, Licht, Akustik und Atmosphäre tragen dazu bei, dass sich Menschen wohler fühlen – selbst bei Verspätungen. Um das Thema mit geballter Expertise aus der Bahnindustrie anzugehen, haben wir auf Basis unserer Vorstudie ein Kollaborationsprojekt mit Siemens Mobility, LANTAL TEXTILES, Probatec AG und Bucher Group begonnen. Auf den Bildern sind erste Raumeindrücke und CMF Ideen zu sehen. Seit Juni 2025 entwickeln wir gemeinsam das Bahn-Bistro der Zukunft: eine Lösung, die visuell begeistert, funktional überzeugt und sich in jeder Sekunde richtig anfühlt.

Erste Ansätze

Am Anfang stand, neben einer ausführlichen Recherche, die Analyse der Passagiere: Wer nutzt das Bistro – wann, wie, warum? Welche Erwartungen, welche Emotionen, welche Barrieren prägen diese Erfahrung? Aus diesen Erkenntnissen entwickelten wir User Journeys für vier Personas.
Gemeinsam mit unseren Partnern führten wir anschließend einen Ideation‑Workshop durch und erarbeiteten zukünftige Nutzungsszenarien und konkrete Ideen entlang der Reise.
Unser Ansatz: das Bistro als flexible Erlebnislandschaft – mit Bereichen für Familien, ruhige Gespräche, konzentriertes Arbeiten oder spontanen Austausch.
Wir denken das Bistro als sozialen Raum, der durch Materialität, Licht und Akustik Ruhe, Qualität und Offenheit schafft. Immer mit Blick auf das Gesamtsystem: Bestellung, Zubereitung, Service, Entsorgung und die digitale wie analoge Nutzerführung.
Ziel ist eine Gestaltung, die Form, Funktion und Emotion zu einer echten „Want‑to‑have‑Experience“ verbindet.